Stent-Implantation
In der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie des Marienhospitals Osnabrück können bei Patienten mit invasivem Nachweis von relevanten Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße in der Koronarangiographie, bei denen keine operative Wiederherstellung des Blutflusses notwendig ist, die Engstellen mittels Ballondilatation behandelt.
Zudem bestehen die Möglichkeiten des Einsetzens einer Gefäßstütze, des sogenannten "Stents".
Bei geeigneten Patienten werden anstelle der reinen Metall-Stents ("bare-metal stents") die sogenannten medikamentenbeschichteten Stents ("drug-eluting stents") eingesetzt, die durch die Abgabe eines Wirkstoffes eine hyperproliferative ("überschießende") Reaktion der Gefäßinnenhaut, die zu einer Wiedereinengung des aufgedehnten Gefäßes im weiteren zeitlichen Verlauf führen könnte, verhindern sollen.
Die Auswahl des implantierten Stents trifft der untersuchende Kardiologe aufgrund der bekannten Risikofaktoren des Patienten, möglicher Begleiterkrankungen und aufgrund der Beschaffenheit der zu behandelnden Gefäßverengung.
Im Anschluß an die Behandlung mit Einsetzen eines Stents in ein Koronargefäß, aber auch bei Einsetzen von Gefäßstützen in anderen Teilen des Gefäßsystems, wie z.B. im Bereich der Halsschlagadern oder Nierengefäßen, bedarf es einer angepassten medikamentösen Therapie mit kombinierter Hemmung der Blutplättchenfunktion für einen definierten Zeitraum.
Hierüber werden Sie von Ihrem behandelnden Stationsarzt ausführlich aufgeklärt werden, die Informationen werden durch den Herzkatheterbericht und nach Abschluß der stationären Behandlung im Entlassungsbrief an die behandelnden Ärzte weitergegeben.










