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Linksherzkatheter-Untersuchung

Die Linksherzkatheteruntersuchung in der Klinik für Kardiologie des Marienhospitals Osnabrück, von den Patienten oft 

der große Katheter

genannt, umfasst sowohl die Lävokardiographie, also die Darstellung der Pumpfunktion der linken Herzkammer, als auch die Darstellung der Herzkranzgefäße, die sogenannte Koronarangiographie.

Hierbei wird ein arterielles Gefäß, zumeist in der Leiste, alternativ aber auch im Bereich des Handgelenkes oder des Ellenbogens, punktiert, eine Schleuse eingeführt und über diesen Zugang ein langer, dünner Schlauch, der Katheter, zum Herzen geführt. Über diesen Katheter werden die Herzhöhlen, bzw. die Herzkranzgefäße mit Kontrastmittel gefüllt und mittels Röntgenstrahlen dargestellt.

Die Speicherung der Befunde erfolgt heutzutage auf digitalen Speichermedien.

In der Lävokardiographie können Bereiche mit verminderter Pumpkraft und auch Insuffizienzen der Mitralklappe dargestellt werden. Über Druckmessungen können Aussagen über die Funktion der linken Kammer und über die Funktion der Aortenklappe getroffen werden.

Die Koronarangiographie kann morphologische Verhältnisse der Koronararterien aufzeigen ( Koronaranatomie, ggfls. Anomalien), Einengungen darstellen und zuvor erfolgte Behandlungsergebnisse kontrollieren.

In unserer Klinik kann aufgrund der großen Expertise der die Untersuchung durchführenden Kardiologen, wenn mit dem Patienten zuvor so vereinbart, bei Vorliegen einer relevanten Durchblutungsstörung nach Abschluß der Diagnostik sofort mit einer Behandlung der dargestellten Läsionen fortgefahren werden.

Siehe Koronardilatation.

Die Untersuchung dauert in der Regel ca. 20 Minuten. Nach der Untersuchung werden die Katheter aus der Gefäßschleuse entfernt. Diese wird ebenfalls entfernt und die Einstichstelle der Leiste entweder durch einen sogenannten Femostop-Verband abgedrückt, der eine strikte Bettruhe über sechs Stunden voraussetzt, oder aber bei geeigneten Patienten mit einem speziellen Verschlußsystem.

Bei Punktionen von Gefäßen am Arm wird noch im Katheterlabor ein Druckverband angelegt, bis zu seiner Abnahme auf der Station ist eine Bettruhe weiter zu empfehlen.

 

Ihr Ansprechpartner


Chefarzt
Prof. Dr. med.
Thomas Wichter
Chefarzt Kardiologie

Vorankündigung Fortbildungsveranstaltung

Kardiologie: Update 2012

Neues vom Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC)

12.September 2012

17:30 - bis 21:00

Steigenberger Hotel Remarque

Osnabrück

Weitere Informationen unter:

Marienhospital Osnabrück
Klinik für Innere Medizin und Kardiologie

Bischofsstraße 1
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 / 326-4662
Telefax: 0541 / 326-4105
E-Mail:  kardiologie@mho.de

 

 

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