Unter minimalinvasiven Eingriffen versteht man die Verwendung von möglichst kleinen OP Zugängen zum jeweiligen Operationsgebiet. Also z.B. über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie). Klassischerweise werden hierzu 3 Schnitte à 1-2 cm Länge gemacht: einer im Bauchnabel für die Kamera, ein Schnitt im linken und einer im rechten Unterbauch für die Instrumente. So ist ein Zugang zu den Geschlechtsorganen im kleinen Becken gewährleistet. Neuerdings gibt es auch ein besonderes Instrument, dass den Zugang über nur einen Schnitt im Bauchnabel für Kamera und Instrumente bietet (single port).
Aber auch die Gebärmutterspiegelung benutzt den Muttermund als natürlichen Operationszugang, um in der Gebärmutter operieren zu können.
Leistungsspektrum:
Eingriffe in der Bauchhöhle mittels Bauchspiegelung:
- Entfernung von Bauchhöhlenschwangerschaften
- Eierstockeingriffe
- Myomentfernung
- Chromopertubation bei Sterilität (Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit)
Eingriffe zur Gebärmutterentfernung:
- Laparoskopische Gebärmutterentfernung (Hysterektomie): unter Belassung des Gebärmutterhalses (laparoskopische suprazervikale Hysterektomie = LASH); Entfernung der gesamten Gebärmutter ( totale laparoskopische Hysterektmoie = TLHE )
- Laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie = LAVH
Behandlung von Senkungsbeschwerden:
- Fixation des Scheidenverschlusses am Kreuzbein (Sacropexie)
Diagnostik und Operationen in der Gebärmutter:
- Spiegelung der Gebärmutter (Hysteroskopie)
- Entfernung von gutartigen Tumoren aus der Gebärmutter über eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopische Myomenukleation)
- Abtragung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation mit NovaSure -Goldnetz-)
Entfernung von Feigwarzen:
- mittels Laserabtragung
Informationen in der Präoperativen Sprechstunde









