Qualität ist niemals Zufall! Sie ist immer das Ergebnis hoher Ziele, aufrichtiger Bemühungen, intelligenter Vorgehensweise und geschickter Ausführung.
Bereits seit 1997 beschäftigt wir uns im Franziskus-Hospital Harderberg intensiv mit Themen des Qualitätsmanagements. Mittlerweile haben wir in unsrem Haus ein umfassendes Qualitätssystem aufgebaut, von dem unsere Patienten, deren Angehörige, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle mit unserem Haus in Verbindung stehenden Personen und Organisationen profitieren können. Im Folgenden erfahren Sie mehr über
"Was habe ich als Patient von Qualität?" und "Zertifizierungen".
Was habe ich als Patient von Qualität?
Qualität im Krankenhaus begegnet Patienten an nahezu jeder Stelle: beim Gespräch mit dem Personal, in der räumlichen und technischen Ausstattung, beim Essen, in Bezug auf die hygienischen Verhältnisse – und diese Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Unser festgelegtes Qualitätsziel ist, unsere Patienten jederzeit so gut wie möglich zu versorgen. Sind unsere Patienten zufrieden – ist unsere Qualität hoch!
Unsere Abläufe werden so gestaltet, dass unsere Patienten mit ihren Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen. Verschiedene Arbeitsgruppen, die mit Mitarbeitern der unterschiedlichen Berufsgruppen besetzt sind, beschäftigen sich regelmäßig mit Fragestellungen zur Sicherung und Erhöhung der Qualität. Die Regelungen und Neuerungen liegen in schriftlicher Form vor, damit alle Mitarbeiter informiert sind und die entsprechenden Regelungen im Alltag umsetzen.
Patientenbefragung
Von besonderem Interesse ist für uns natürlich zu erfahren, wie unsere Patienten ihren Aufenthalt in unserem Krankenhaus beurteilen. Daher führen wir regelmäßige Patientenbefragungen durch. Hier fragen wir unsere Patienten u.a. nach ihren Eindrücken bezüglich ihrer Zufriedenheit mit der Behandlung durch den ärztlichen und pflegerischen Dienst, das Essen, die Räumlichkeiten und ob sie sich ausreichend informiert gefühlt haben. Selbstverständlich können unsere Patienten auch eigene Verbesserungsvorschläge und Ideen einbringen. Die Ergebnisse aus der Befragung werden regelmäßig ausgewertet und für Verbesserungsmaßnahmen genutzt.
Lob und Tadel
Was hat Ihnen bei uns besonders gut gefallen? Was war vielleicht nicht Ihren Vorstellungen entsprechend? Ihre Meinung als Patient ist uns wichtig, denn durch die Rückmeldungen können wir in Erfahrung bringen, was uns aus Ihrer Patientensicht besonders auszeichnet und wo wir noch besser werden können.
Daher enthält unsere Patientenbroschüre neben dem Patientenfragebogen ein Blatt, auf dem Lob & Tadel notiert werden können. Über jedes Lob freuen wir uns und leiten dieses natürlich gerne an die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter. Sind Sie mit etwas nicht zufrieden, versuchen wir herauszufinden, wie wir den Zustand für unsere Patienten verbessern können.
Beschwerdemanagement
Natürlich kann es auch trotz größten Bemühens des Personals vorkommen, dass etwas nicht zur persönlichen Zufriedenheit eines Patienten führt. Sollte dieses einmal vorkommen, besteht natürlich die Möglichkeit, sich zu beschweren, entweder mündlich oder schriftlich. Allen Beschwerden gehen wir intensiv nach.
Beschwerdemanagement per E-Mail
Möchten Sie uns heute noch etwas über Ihre Eindrücke in unserem Haus mitteilen? Dann nutzen Sie unser Angebot, sich per E-Mail an uns zu wenden.
Zertifizierte Qualität
Den Nachweis einer hohen Qualität kann ein Zertifikat leisten. Das Franziskus-Hospital hat auf diesem Gebiet deutschlandweit einzigartige Erfolge vorzuweisen, über die wir Sie auf diesen Seiten gerne informieren:
KTQ & proCum Cert
Seit Juni 2003 ist unser Krankenhaus nach dem krankenhausspezifischen Verfahren von KTQ und proCum Cert zertifiziert. Dieses Verfahren prüft die Abläufe und Prozesse innerhalb eines Krankenhauses und richtet sich gezielt auf folgende Schwerpunkte:
- Patientenorientierung (d.h.: der Weg des Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung)
- Mitarbeiterorientierung (u.a.: Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Qualifikation von Führungskräften, Einarbeitung neuer Mitarbeiter)
- Sicherheit im Krankenhaus (u.a.: Hygiene, Brandschutz, Katastrophenschutz, Umgang mit Arzneimitteln, Umweltschutz)
- Informationswesen (u.a.: Dokumentation, Archivierung, Organisation von Besprechungen, Nutzung von EDV, Kommunikationsstrukturen innerhalb des Krankenhauses)
- Trägerverantwortung und Krankenhausführung (u.a. Entwicklung eines Leitbilds, Vorgabe von Managementzielen)
- Qualitätsmanagement (u.a. Durchführung von Befragungen, Entwicklung von Qualitätszielen, Beschwerdemanagement)
- Spiritualität (u.a. Seelsorge, Ethik, Sterbebegleitung, )
- Gesellschaftliche Verantwortung (u.a. Ausbildung, Umweltschutz, Kooperationen mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens)
In ihrem abschließenden Bericht nehmen die Visitoren u.a. ausführlich zu besonderen Stärken Stellung, die sie während der Überprüfung feststellen konnten.
Hier heißt es u.a.:
- Alle elektiven (d.h. einbestellten) Patienten (mit Ausnahme der gynäkologischen/ geburtshilflichen Patientinnen) werden in der Liegendaufnahme (Aufnahmestation) aufgenommen
- Pflegestandards werden regelmäßig durch die Standardarbeitsgruppe auf ihre Aktualität hin überprüft. Fachbezogene Pflegestandards werden vom jeweiligen Leitenden Arzt und der Pflegedirektorin freigegeben
- Auf den SPES VIVA – Einheiten stehen Wohnzimmer zur Verfügung, um vertrauliche und sensible Gespräche zu führen
- Auf der thoraxchirurgischen Station finden interdisziplinäre Chefarztvisiten (Internist/ Thoraxchirurg) statt. Arztbriefe werden gemeinsam unterschrieben
- Es existiert ein strukturiertes Fort- und Weiterbildungskonzept
- Die örtliche Feuerwehr führt zweimal jährlich eine Begehung und eine Atemschutzübung auf dem Gelände des Krankenhauses sowie innerhalb des Gebäudes durch (Krankenhausmitarbeiter sind Mitglieder der Feuerwehr)
- Der Wasserverbrauch konnte durch den Einsatz von Wasserspararmaturen reduziert werden
- Die Dokumentation in den Funktionsbereichen wird direkt in die EDV eingegeben und steht somit allen an der Behandlung Beteiligten unverzüglich zur Verfügung
- Das betriebliche Vorschlagswesen ist eingeführt
- Die Sicherung von Arbeitsplätzen hat oberste Priorität
- Die vorgegebene Quote zur Stellenbesetzung mit Mitarbeitern, deren Erwerbsfähigkeit gemindert ist, wird erfüllt
- Ein Ethikkomitee ist eingerichtet
- Die Qualitätsmanagement-Strukturen sind klar und deutlich aufgebaut
- Es überzeugt das SPES VIVA – Konzept. Es existiert ein schriftliches Seelsorgekonzept. Dabei wird eine aufsuchende Seelsorge angeboten
- Die Angehörigen der Verstorbenen werden zu gemeinsamen Trauergottesdiensten mit anschließenden Gesprächen eingeladen. Erwähnenswert ist das hohe Engagement von Schw. M. Gabrielle in der Krankenhausseelsorge
Unseren Qualitätsbericht können Sie auf den Internetseiten von KTQ und proCum Cert lesen.
http://www.ktq.de
http://www.procum-cert.de





