IV. Dienstgestaltung der Mitarbeiter
Grundaussagen:
- Wir arbeiten an verschiedenen Arbeitsplätzen und in unterschiedlichen Bereichen unseres Klinikums. Dabei ist jede Aufgabe gleich wichtig und trägt zur Gesamtqualität unserer Leistungen bei.
- Gegenseitige Achtung, Toleranz und Wertschätzung sind die unerlässliche Grundlage für unser tägliches Miteinander. Wenn Leistungen entsprechend anerkannt und gewürdigt werden, erhöht sich automatisch die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kompetentes, qualifiziertes, selbständiges und eigenverantwortliches Handeln ist für unsere Arbeit unentbehrlich.
- Unser Arbeitsalltag wird auch geprägt durch Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen aus unserer Dienstgemeinschaft. Unser gemeinsamer Auftrag läßt sich nur durch eine kollegiale Zusammenarbeit erfüllen, die sich durch eine offene und ehrliche Informations- und Kommunikationskultur auf allen Ebenen auszeichnet.
- Jede Führungs- und Leitungskraft trägt eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Daher muss Sie sich ihrer Verantwortung und besonderen Vorbildfunktion bewusst sein und durch eine vorbildliche und motivierende Führung ihre Mitarbeiter dazu befähigen, die an sie gestellten Aufgaben erfüllen zu können. Dass erreichen wir, indem wir die Führungs- und Leitungspersonen Verantwortung delegieren und sie ihre Mitarbeiter Mit-Verantwortung tragen lassen, die Führungs- und Leitungspersonen Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter entgegenbringen und das in ihnen steckende Potenzial fördern sowie Leistungen anerkannt und gewürdigt werden
Was wir wollen:
- Die Ehre des Anderen aus unserer Dienstgemeinschaft dürfen wir nicht antasten. Wir wollen vorsichtig damit umgehen, notwendige Dinge sachlich und behutsam sagen und keine falschen Absichten unterstellen. Wir reden miteinander - nicht übereinander!
- Wir pflegen einen partnerschaftlichen und ehrlichen Umgang miteinander, der die Eigen-initiative fördert, und sind bereit Konflikte durch sachliche und faire Gespräche auszutragen anstatt sie zu verdrängen
- Wir gehen höflich miteinander um, sehen und reagieren, wo Hilfe nötig ist - gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Patientinnen und Patienten und Besuchern
- Wir führen dienstübergreifende Gespräche, um Verbesserungen in Organisation und Qualität zu erreichen und die Arbeitsabläufe der verschiedenen Gruppen aufeinander abzustimmen
- Wir ergreifen die Initiative, um Mängel aufzuzeigen und sind bereit, neue Wege zu suchen und mitzugehen. Wir machen Verbesserungsvorschläge
- Unsere Leitungskräfte pflegen einen kooperativen Führungsstil, Entscheidungen werden nachvollziehbar dargelegt
- Wir sehen Fort- und Weiterbildung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses als Chance zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung an und nehmen die Angebote wahr
- Wir grüßen einander. Jeder Gruß enthält die Aussage: "Ich habe Dich gesehen und wahr-genommen."
Was uns dabei unterstützt:
- Ein berufsgruppenübergreifendes Fort- und Weiterbildungsprogramm mit verschiedenen, am Bedarf orientierten Schwerpunkten
- Die Mitarbeitervertretung, welche die Interessen der Mitarbeiter wahrnimmt und gegen-über der Krankenhausleitung vertritt
- Verschiedene Anlässe gemeinsam zu feiern und sich zu begegnen als Zeichen der Aner-kennung und Wertschätzung der Mitarbeiter durch die Klinikleitung
- Berufsgruppen- und abteilungsübergreifende Besprechungen, z.B. im Rahmen von Kom-missionen und Gremien zwischen den verschiedenen Hierarchieebenen
- Problemlösungsorientierte und sachthemenbezogene Projektgruppenarbeit
Was wir dafür tun:
- Die Teilnahme an Fortbildungen, z.B. zum Konfliktmanagement und zur Sterbebegleitung
- Das Nutzen der vorhandenen Informationsmedien wie z.B. das "Blaue Blatt", die "Kanüle" und das Intranet
- Die Beteiligung am Innerbetrieblichen Vorschlagswesen
- Die Durchführung von Dienstbesprechungen auf allen Ebenen
- Engagement der Klinikleitung bei verschiedenen Anlässen wie z.B. Gratulation zu Dienst-jubiläen, Beteiligung bei der Verabschiedung in den Ruhestand, Kondolierung bei Todesfällen
- Der Mitarbeiterfonds, der aus freiwilligen Mitgliedsbeiträgen der Belegschaft getragen wird und hilft, in Not geratene Mitarbeiter finanziell zu unterstützen
- Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich und als Einsatz für Andere im Klinikum St. Georg zu engagieren, z.B. bei der Vorbereitung und Durchführung von Betriebsfesten oder durch die Mitarbeit in Projektgruppen
- Das "Prinzip der offenen Tür" der Klinikleitung. Gespräche und Entscheidungen sind so auf "dem kurzen Dienstweg" möglich
