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Zur Therapie

 

Die ausführlich durchgeführte Diagnostik dient dazu, dem Patienten eine individuelle, bestmögliche Therapie anbieten zu können. Das Therapiekonzept wird in enger Zusammenarbeit der Gastroenterologen, Chirurgen und  Onkologen sowie Strahlentherapeuten erstellt.

Die Behandlung von Dickdarm- und Mastdarmtumoren wird unterschiedlich durchgeführt:

In der Regel werden bösartige Dickdarmerkrankungen operativ behandelt.  Im Rahmen der Operation wird der betroffene Darmabschnitt mit seinen Lymphabflussgebieten entfernt und die Darmkontinuität durch eine Darmnaht wiederhergestellt. Das entfernte Präparat wird von einem Pathologen mikroskopisch untersucht.

Anhand des Untersuchungsergebnisses und der im Vorfeld durchgeführten Untersuchungen wird  geprüft, ob eine anschließende, ergänzende Chemotherapie oder beim Enddarmkrebs auch Strahlentherpie hilfreich sein wird.

Beim Mastdarmkrebs werden in einigen Fällen vor einer Operation zunächst eine Chemotherapie und Strahlentherapie zur Verkleinerung des Tumors durchgeführt. Erst dann schließt sich die Operation an. Bei sehr tief liegenden Mastdarmtumoren kann es sein, dass die Darmnaht durch einen vorübergehenden künstlichen Darmausgang geschützt werden muss, der in der Regel nach 3 Monaten zurückverlegt wird. In seltenen Fällen kommt es zu einem Einwachsen des Mastdarmtumors in den Schließmuskel. Hier muss, um den Tumor radikal entfernen zu können, der Schließmuskel entfernt werden, was eine Darmnaht unmöglich macht. In diesem Falle wird ein bleibender künstlicher Darmausgang angelegt.

 

Dr. med. Petr Ziegler
Chefarzt Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Tel.: 0541/ 502 2900
Mail: ziegler@franziskus.com

 

Prof. Dr. med. M. K. Müller
Chefarzt Klinik für Innere Medizin
Tel.: 0541/ 502 2500
Mail: inneremedizin@franziskus.com

 

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