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Zur Erkrankung

 

Dickdarmkrebs entwickelt sich meistens aus gutartigen Geschwulsten des Darmes, den sogenannten Polypen. Ist der Dickdarm betroffen, spricht man vom Kolonkarzinom. Bei Erkrankung des Enddarmes handelt es sich um ein Rektumkarzinom.

In den Industrieländern ist ein altersabhängiger Anstieg der Darmkrebshäufigkeit zu beobachten. Vor dem 40. Lebensjahr tritt Dickdarmkrebs selten auf, danach findet sich ein deutlicher Anstieg mit einer Häufigkeit von ca. 300 Erkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr. Bezogen auf Deutschland treten pro Jahr etwa 66.000 Neuerkrankungen auf. Damit ist das kolorektale Karzinom die häufigste Krebserkrankung in den Ländern der westlichen Welt.

Als Risikofaktoren gelten hochkalorische, fett- und fleischreiche Ernährunng sowie chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Ca. 5 – 10 % der Dickdarmtumoren sind erblich bedingt.

 

Dr. med. Petr Ziegler
Chefarzt Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
Tel.: 0541/ 502 2900
Mail: ziegler@franziskus.com

 

Prof. Dr. med. M. K. Müller
Chefarzt Klinik für Innere Medizin
Tel.: 0541/ 502 2500
Mail: inneremedizin@franziskus.com

 

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