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Die Krebsmedizin wird durch neue molekulare Techniken effektiver:

Bekanntermaßen entwickeln sich Tumore bei vergleichbaren Krebspatienten trotz identischer Diagnose und derselben Medikation ganz unterschiedlich. So sind beim Start einer Krebstherapie die späteren Behandlungsergebnisse bisher kaum prognostizierbar.

Mit modernsten Techniken kann durch die Vorabuntersuchung des Patiententumors eine gezielte Auswahl wirksamer Krebsmedikamente getroffen und das Behandlungsergebnis besser abgeschätzt werden.

Dies eröffnet neue Möglichkeiten gezielter und zugleich wirksamerer medikamentöser Krebstherapien.

Dieser medizinische Fortschritt basiert auf der Erforschung genetischer Veränderungen im Tumor und der Entwicklung hierzu exakt passender, zielgerichteter „molekular“ wirkender Medikamente.

Die Behandlung der häufigsten Tumore wie Lungenkrebs, Brustkrebs und Darmkrebs ist Vorreiter dieser hochmodernen, individuell auf die Patienten zugeschnittenen molekularen Onkologie, die zunehmend auch bei vielen anderen Krebserkrankungen effektive Therapien möglich macht.

Die aktuellen Entwicklungen der molekularen Krebsmedizin bieten Patientinnen und Patienten neue Behandlungschancen, die über die Grenzen der klassischen Chemotherapie weit hinausreichen.

 

Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien

Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, Palliativmedizin

Tel.: 0541/ 502-2460

Fax: 0541/ 502-2469

E-Mail: onkologie@franziskus.com

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